Forschungsbereich für Stahlbeton- und Massivbau

Übersicht: aktuelle Forschungsprojekte

Dünnwandige Bauteile aus carbonbewehrtem Ultrahochleistungsbeton

Im Zuge dieses Forschungsprojekts wird der Einsatz von Hochleistungswerkstoffen im Betonbau erforscht. Im Vergleich zum konventionellen Stahlbetonbau können die Abmessungen der Bauteile wegen den guten mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe bedeutend reduziert werden. Dadurch können größere Spannweiten bei vorgegebenen Bauteilhöhen realisiert sowie der Transport- und Montageaufwand reduziert werden. Im Speziellen werden in diesem Forschungsprojekt Ultra-hochleistungsbeton (engl. Ultra-high performance concrete – UHPC) und Carbonbewehrung in Form von Textilien und Stäben kombiniert.

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Die Aufblasbare Brücke

Will man Brücken oder Kuppeln in gewöhnlicher Schalenbauweise errichten, dann muss man normalerweise ein teures Gerüst aufstellen. An der TU Wien wurde nun allerdings eine deutlich ressourcenschonendere und billigere Bautechnik entwickelt: Der Beton wird während des Bauprozesses nicht von einer Stützkonstruktion getragen, sondern von einem Luftkissen, das langsam aufgeblasen wird.

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Österreichs Brücken: Oft besser als gedacht

Alte Brücken nach neuen Normen zu beurteilen ist schwierig. Untersuchungen der TU Wien zeigen: Viele Brücken sind deutlich stabiler als gedacht, teure Sanierungen sind oft unnötig.

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Das Brückenklappverfahren

Vom Europäischen Patentamt wurde mittgeteilt, dass das Europäische Patent für das Brückenklappverfahren in den nächsten Monaten erteilt wird. Patente wurden für diese neue Brückenbaumethode, welche an der Technischen Universität Wien entwickelt wurde, bereits in den Ländern Deutschland, USA, Russland, Kanada, Australien, Japan und China erteilt. 

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Fahrbahnübergangskonstruktion aus Beton

Am Institut für Tragkonstruktionen – Betonbau der TU Wien wurde in den letzten Jahren eine neuartige Fahrbahnübergangskonstruktion (FÜK) entwickelt. Die FÜK besteht aus aneinandergereihten Betonelementen, die durch korrosionsgeschützte Zugglieder miteinander verbunden sind. Die Betonelemente werden als trogförmige Betonfertigteile vorgefertigt und auf einer Gleitschicht verlegt. Die Zugglieder werden mit einem Ende im Brückentragwerk und mit dem anderen Ende im Widerlagerblock verankert. Auf die Betonelemente wird eine  SAMI-Schicht (Stress Absorbing Membrane Interlayer) aufgebracht und darüber der bituminöse Fahrbahnaufbau.

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Türme für Windkraftanlagen aus Doppelwandelementen

Die Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung (Energiewende) erfordert, dass immer mehr Strom aus nachhaltigen also erneuerbaren Energiequellen wie der Windkraft gewonnen werden sollen. Aus diesem Grund wird derzeit am Institut für Tragkonstruktionen der TU Wien an einer neuen Bauweise für Türme von Windkraftanlagen aus Halbfertigteilen gearbeitet. Das Ziel ist es ein Bauverfahren zu entwickeln bei dem die Vorteile der Ortbetonbauweise (monolithisches Bauwerk mit durchgängiger Bewehrung) mit jenen der Fertigteilbauweise (Wirtschaftlichkeit) kombiniert werden um effizient Türme mit einer großen Hubhöhe errichten zu können. 

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Eine Betonkuppel zum Aufblasen

Die meisten Beton-Schalen muss man mit komplizierten Holzkonstruktionen stützen, eine revolutionäre Bautechnik der TU Wien verwendet stattdessen aufblasbare Luftpolster. Eine Betonplatte wird flach am Boden ausgehärtet, danach bläst man einen Luftpolster unter der Betonplatte auf, und der Beton krümmt sich in kurzer Zeit zu einer belastbaren, stabilen Schale.

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Freiformflächen aus Beton

Freigeformte Betonflächen bilden nach wie vor einen wichtigen Bestandteil in der modernen Architektur. Aufgrund der aufwendigen Schalungen die dafür benötigt werden und der hohen Kosten für die erforderliche Unterkonstruktion wurde die Realisierung derartiger Flächen zunehmend unwirtschaftlicher. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen wird am Institut für Tragkonstruktionen derzeit ein neues Schalenbauverfahren zur Herstellung von mehrfach gekrümmten Schalentragwerken entwickelt.

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Dünnwandige Beton-Fertigteilträger im Brücken- und Ingenieurbau

Neu zu errichtende Überbrückungsbauten für bestehende Verkehrswege fordern vermehrt den Einsatz von Bauverfahren, die mit möglichst geringer Beeinträchtigung des Verkehrs eine rasche Herstellung ermöglichen. Der Einsatz von Fertigteilen bietet eine Möglichkeit die Sperrzeiten durch die Errichtung von neuen Brücken zu minimieren.

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